Vereinsmitglieder und Förderer
Vorstand
- Patrick Joisten, Pädagoge und Sozialmanager, Studium des Sozialmanagements, Vorsitzender, Öffentlichkeitsarbeit, Newsletter.
- Alina Schick, Dipl. Biologin, Promotion der Agrarwissenschaften,
stellv. Vorsitzende, wissenschaftliche Projektleiterin, Projekt-koordinatorin, Pressekontakte. - Aurelia Herder, Studium der Agrarwissenschaften, stellv.Vorsitzende, Kassenwärtin, Koordination der Vereinsfeste, – reisen und Vorträge.
Aktive Vereinsmitglieder
- Bianca Bauch, Dipl. Biologin, Promotion
- Björn M. von Reumont, Dipl. Biologe, Promotion
- Caroline Louise Imiela, Lehrerin (Deutsch und Biologie), Informations- und Projektgruppenarbeiten mit Schülern
- Christian Ebinger, Ingenieur
- Christine Ellen, Architektin und Städteplanerin
- Guido Steinacker, Projektentwickler IT
- Demet Celik, Lehramtsstudentin Romanistik, Germanistik, Zusatzstudiengang Deutsch als Fremdsprache
- Harald Kampen, Web-Developer, Erstellung und Pflege des Internetauftritts und andere Infomaterialien
- Inge Halberstadt-Kausch, Chemielaborantin, Hausfrau und Kommunalpolitikerin
- Karin Puttkammer, Fremdsprachensekretärin, Pflege der Vereins-Webseite und ab August 2010 aktive Mitarbeit in Kaule
- Karl Schick, Pfarrer, Stadtsuperintendent i.R., und Vera Schick, Verwaltungsangestellte
- Klaus Busse, Dr. der Biologie, Kassenprüfer
- Marie Ulrich, Magister und Lehramt in Germanistik, Geographie und Philosophie, Referendarin
- Markus van de Sand, Dipl. Biologe, Ausstellungsgestalter, Presse-, und Öffenlichkeitsarbeit
- Raffael Ernst, Dr. der Biologie
- Sylvie Tiesler, Account Manager bei Sungard/London, Übersetzungen deutsch-englisch
- Volkmar Schulz, Autor und Verleger
Förderer und Fördermitglieder
Hands For Help Nepal
Pramila Parajuli, Kathmandu/Nepal, Biologin, Übersetzungen nepalesisch-englisch
Ritesh Kharel, Kathmandu/Nepal, Geschäftsmann, Hilfe bei der Organisation vor Ort.
Bhupendra Ghimire, Diplom Pädagoge, Direktor der Volontär Organisation VIN
Martin Kämper, Diplom Vermessungsingenieur, Erstellung der Projektkarten
Mitglieder
Alina Schick
Ich komme gebürtig aus Bonn und habe dort auch Biologie studiert. Nach dem Studium habe ich bei der OECD in Paris als Consultant in der Abteilung für Landwirtschaft, Ernährung und Fischerei gearbeitet. Anschließend, im Jahr 2006, beschloss ich als Volontärin nach Nepal zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich zum ersten Mal nach Kaule gekommen und konnte dort die Landwirte kennen lernen und mir ein Bild von ihrer Lebenssituation machen. Mir ist damals aufgefallen, dass dort sehr gute Voraussetzungen gegeben sind, mit relativ wenig Hilfsmitteln den Menschen vor Ort dauerhaft zu helfen.
Seit dieser Zeit haben sich mehr und mehr interessierte Menschen, sowohl in Nepal als auch hier in Deutschland zusammen gefunden, die mit ihrem persönlichen Engagement dazu beitragen möchten, diese Hilfestellung zu leisten. Der Kontakt zu diesen Menschen und die Zusammenarbeit mit den Landwirten in Nepal machen großen Spaß, und ich freue mich auf konstruktive Ergebnisse.
Neben dem praktischen Aufbau und der Umsetzung dieses Projektes liegt mir aber auch daran, dass der Verlauf und die Ergebnisse wissenschaftlich dokumentiert werden und somit für andere Projekte in Zukunft zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde habe ich beschlossen, in Kaule Bodenqualität, Biodiversität, Betriebsarbeitszeiten, Einkommen und Ausgaben der Landwirte, sowie weiterer Indikatoren zu messen und diese Daten im Rahmen einer Promotionsstudie auszuwerten und darzustellen.
Demet Celik
Ich heiße Demet Celik und bin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Mitgliederpflege zuständig. Als Lehramtsstudentin (Romanistik, Germanistik, Zusatzstudiengang Deutsch als Fremdsprache) an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn bin ich über meine gute alte Freundin Alina Schick, die auch das Kaule-Projekt leitet, zu diesem Verein gekommen. Da ich mich schon immer für Naturwissenschaften, besonders für Biologie, und für soziale Projekte interessiert habe und mich das Projekt in Kaule überzeugt hat, entschloss ich mich, im Verein mitzuwirken. Dies habe ich bis heute nicht bereut. Über neue interessierte und engagierte Mitglieder freuen wir uns jederzeit. Und für Fragen stehe ich sehr gerne zur Verfügung.
Patrick Joisten
Mein Name ist Patrick Joisten. Für den Kaule e.V. bekleide ich derzeit im Vorstand das Amt des Kassenwarts. Ich wurde am 15.10.1971 in Krefeld am Rhein geboren, wohne aber bereits seit meinem zweiten Lebensjahr in Köln, bzw. zwischenzeitlich nahe bei Köln. Beruflich bin ich Sozialmanager (M.A.) sowie (Sonder-)Pädagoge (Lehramt, 1. Staatsexamen Sek II) und arbeite seit fünf Jahren im Bereich der beruflichen (Re-)Integration langzeitarbeitsloser Menschen nach dem SGB II, XII und IX. Ehrenamtlich habe ich bisher in der kirchlichen Jugendarbeit, der verantwortlichen Organisation einer lokalen Sportveranstaltung und eines Lauftreffs sowie in der Parteijugend- und Eventarbeit langjährige Erfahrungen gesammelt, die ich in unsere Vereinsarbeit versuche, konstruktiv mit einzubringen. Meine Interessen- und Arbeitsschwerpunkte gelten nachhaltig förderlichen Gesellschaftsentwicklungen in den verschiedenen wesentlichen Lebensbereichen aller Menschen.
Dr. Klaus Busse
Mein Name ist Klaus Busse, bin Zoologe. Geboren 1941 in Valparaiso/Chile. Mein Lebensjob war als Kurator für Fische der Sammlung am Museum Koenig in Bonn, wo ich als ehrenamtlicher Mitarbeiter auch nach Eintreten in den (Un)ruhestand immer noch tätig bin. Ich interssiere mich aber auch für andere Tiere und zunehmend (als Hobbygärtner) für Pflanzen. Wichtig sind mir kleine ökologische Kreisläufe; Nachhaltigkeit der Nutzung der nachwachsenden natürlichen Ressourcen, sowie sparsamster Umgang mit den nicht nachwachsenden Ressourcen wie fossile Brennstoffe. Daher bin ich einer, der eher wenig herumreist und ein Zeitungsverweigerer, zumal ich anderseits die forstlichen Monokulturen sehe, die den steigenden Papierbedarf des Computerzeitalters decken sollen, und dabei eine massive Verarmung von Flora und Fauna bewirken. Zur Zeit arbeite ich an einem Schutzprojekt eines chilenischen Frosches der ebenfalls Opfer dieser Monokulturen-Wirtschaft ist. Das Kaule-Projekt erscheint mir hier genau der richtige Ansatz, um mich dafür einzusetzen und nicht zuletzt, um für meine beiden Heimaten Deutschand und Chile daraus zu lernen.
Caroline Imiela
Mein Name ist Caroline Louise Imiela. Ich habe an der Uni Bonn Deutsch, Biologie, Griechisch und Deutsch als Fremdsprache studiert und bin im Begriff, mein Referendariat zu absolvieren.
Als Biologin bin ich insbesondere an der ökologischen Nachhaltigkeit unserer Projekte interessiert. Außerdem sehe ich als zukünftige Lehrerin eine Chance, schon Kindern und Jugendlichen Einblick und Engagement in entwicklungspolitische Projekte zu ermöglichen.
Momentan besteht meine Aufgabe innerhalb unseres Vereins darin, als Biologin die praktische Projektplanung mit zu entwerfen. Für die weitere Zukunft möchte ich Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit in Projekten – etwa durch Spendensammeln oder sogar durch Teilnahme am Projekt vor Ort im Rahmen eines Austausches – anregen.
Björn von Reumont
Als Biologe mit dem Schwerpunkt Evolutionsbiologie liegt mir natuerlich zwangslauefig auch das Feld Biodiversitaet und der Erhalt dieser am Herzen.
Der Verein „Kaule e.V.“ thematisiert eine der fuer mich wichtigsten Schnittstellen, naemlich die Vermittlung der Wertschaetzung und Erhaltenswuerdigkeit von Biodiversitaet mit gleichzeitiger Foerderung von Menschen, die dies tun oder davon leben. Denn welch Ueberraschung, man kann durchaus davon leben und das geht auch oft besser, als unsere auf Oekonomie getrimmte Forst und Agrarwirtschaft uns glauben macht. Allerdings muss man dies auch „wissenschaftlich“ beweisen und fundierte Projekte starten, um Zweifler zu ueberzeugen. Daher bin ich besonders an dem Nepal Projekt im Verein interessiert, welches mich auch massgeblich dazu bewog, als Gruendungsmitglied dem Verein beizutreten.
Meine eigenes „fundiertes Projekt“, ist die Promotion in der Biologie am Forschungsmuseum Alexander Koenig und der Universitaet in Bonn.
Harald Kampen
Ich bin der Internetfreak vom Kaule e.V., das heißt, ich gestalte die Website, programmiere dafür immer mal wieder was und bin für die Umsetzung von Office-Dokumenten in Internet-lesbaren Code zuständig. Aufgewachsen bin ich in einer Vorstadtsiedlung, in der es auch Bauern gab und fast jeder Gemüse angebaut hat oder Tiere hielt. Geplant wurde diese Siedlung von den Sozialdemokraten anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, um sozial Schwachen die Selbstversorgung zu ermöglichen.
Ausschlaggebend für meinen Eintritt in den Kaule e.V. war die Möglichkeit, ein paar Menschen in aller Welt ein wenig soziale Sicherheit zu bieten, das jedoch auf einer fundierten Basis. Wir machen keine Gutmenschen-Entwicklungshilfe
– wir arbeiten interdisziplinär und sammeln Erkenntnisse, von denen auch wir in West-Europa profitieren können, auch in unserem wachsenden Bedarf an Bio-Produkten.
Neben meiner Aufgabe im Verein, Infomedien zu erstellen, würde ich gerne auch an Schulungsmaterialien für die Landwirte unserer Projekte mitarbeiten.
Aurelia Herder
Ich heiße Aurelia Herder und bin in der Gruppe für Projektplanunug. Ich bin am 14.4.1988 in Freiburg im Breisbgau geboren und somit wohl das Küken
des Vereins. Mit 12 Jahren bin ich mit meiner Familie nach Barcelona (Spanien) gezogen und habe dort 2006 mein Abitur gemacht. Dann habe ich für ein halbes Jahr auf einem Reiterhof als Reitleherin für Kinder gearbeitet und beim Behindertenreiten mitgeholfen. Danach war ich ein halbes Jahr in Neuseeland, wo ich unter anderem für WWOOF
(World Wide Opportunities on Organical Farms) gearbeitet habe. Seit 2007 studiere ich in Bonn Agrarwissenschaften.
Ich möchte den Landwirten die Möglichkeit geben, zu lernen, wie man eine Landwirtschaft betreibt, mit der sie sich selbst gut versorgen können und wirtschaftlich so positioniert sind, dass sie ihren Kindern eine geeignete Ausbildung zahlen und gleichzeitig ihre Traditionen und vor allem ihre Umwelt bewahren können.
Ich freue mich, mit diesem Projekte ein neues Land, eine neue Kultur kennen zu lernen, und außerdem die Möglichkeit zu haben, mein Studium jetzt schon konkret anzuwenden und im Zuge dessen viel Neues und Interressantes zu lernen.
Dr. Raffael Ernst
Bio Sketch: geboren 1975 in Bad Hersfeld. Von 1997 – 2006 Studium der Biologie (Schwerpunkt Tierökologie und Tropenbiologie) Universitäten Mainz, Marburg und Würzburg. Diplom und Promotion am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, Uni Würzburg. 2005-2007 Wissenschaftlicher Volontär, Abteilung Zoologie, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart. Aktuell, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Biodiversitätsdynamik, TU Berlin.
… vielleicht bin ich nicht dorthin gegangen, wo ich hingehen wollte, aber ich denke, ich bin dort gelandet, wo ich landen musste…
(Douglas Adams) – ein Herbstwochenende mit einem guten Freund (Kaules Medienreferent Markus van de Sand), irgendwo im Nirgendwo (genauer gesagt in der Brandenburgischen Uckermark) und eine Idee war geboren. Nun, die eigentliche Idee war bereits geboren, aber ich fasten den Entschluss, mich für etwas zu engagieren, das der Mühe, Zeit und Energie wert schien. Angesichts der Tatsache, dass ich in den vergangen Jahren über den Einfluss anthropogener Störungen auf Amphibiengemeinschaften im tropischen Afrika und Südamerika gearbeitet hatte, schien es ein logischer Schritt zu sein, nunmehr einmal das Biom zu wechseln. Das Gesamtkonzept des Kaule Projekts hat mich daher auch sofort überzeugt und obwohl ich quasi noch ein Neuling im Projekt bin, hoffe ich, aufgrund meines Forschungshintergrundes einen direkten Beitrag leisten zu können und somit schon bald ein aktives und produktives Mitglied von Kaule e.V. zu werden. Im weitesten Sinne befasse ich mich in meiner Forschung mit der Aufklärung und dem Verständnis der Ursprünge, des Erhalts und der funktionalen Bedeutung biologischer Vielfalt innerhalb von und zwischen lokalen biologischen Gemeinschaften, entlang unterschiedlicher Gradienten (räumlich, Habitat und Störung). Ziel dieser Untersuchungen ist es, zu einem umfassenderen Verständnis großskaliger ökosystemarer Prozesse zu gelangen und dadurch derzeitige Ökosystemmanagmentstrategien zu optimieren. Kaule bietet ideale Voraussetzungen, um einige der Kernhypothesen dieser Untersuchungen testen zu können. Außerdem stellt das Projekt eine stimulierende Plattform dar, die es mir ermöglicht, über meinen begrenzten Ökologenhorizont
hinauszuschauen. … Man lebt und lernt. Nun, jedenfalls lebt man …
(Douglas Adams, noch mal)
Marie Ulrich
Ich heiße Marie Ulrich und auf dem Foto sitze ich gerade inmitten der Felder von Kaule. Denn ich habe das Projekt vor Ort als Volontärin hautnah kennen gelernt und gesehen, wie wichtig es ist, die Menschen dort zu unterstützen und ihnen die Notwendigkeit von nachhaltigem Wirtschaften zu zeigen.
Vor meiner Reise nach Nepal 2009 habe ich Germanistik, Geographie und Philosophie für Magister und Lehramt an der Universität Regensburg studiert und werde nach meiner Rückkehr von Nepal das Referendariat antreten. Nicht zuletzt das Englisch-Unterrichten der Landwirte in Kaule hat mich dazu bewegt, statt einer Promotion doch erst einmal in die praktische Lehrtätigkeit zu gehen.
Geboren bin ich noch in Bonn mit Blick auf den Rhein, doch lebe ich nun schon seit Jahren mit Blick auf die Donau. So möchte ich Kaule gerne auch an der Donau bekannt machen und zeigen, wie wichtig es ist, auf diese Art zu helfen. Zudem hoffe ich, dies auch meinen zukünftigen Schülern vermitteln zu können.
Markus van de Sand
Volkmar Schulz
Ich heiße Volkmar Schulz und bin als Autor und Verleger tätig – McGinley Verlag.
Geboren bin ich 1956 in Hannover. Das Schreiben hat mich schon immer fasziniert, und deshalb habe ich im Januar 2008 einen eigenen Buchverlag gegründet. Meine Liebe zur Natur und vor allem deren Nutzung haben mich dazu bewogen, das Projekt
Kaule e.V. zu unterstützen. Wenn auch nur ein geringer Teil durch meinen Verlag dazu beigesteuert werden kann, so hilft doch jeder Euro, um Menschen in dieser Region zu helfen. Der McGinley Verlag wird Kaule e.V. unterstützen, und würde gerne ehrenamtlich für den Verein, auch in Nepal tätig werden.
Jennifer LuxMein Name ist Jennifer Lux, Jahrgang 1977, und als gelernte Personalfachkauffrau (IHK) bin ich seit 1996 für einen mittelständischen Sondermaschinenbauer im Rhein-Sieg-Kreis tätig. Durch meine Freundin Alina Schick ist mir der Verein Kaule e.V. und seine Tätigkeiten bestens bekannt. Soziale Projekte zu unterstützen finde ich immens wichtig und hier weiß ich ganz sicher, dass die Hilfe aktiv wie auch in Form von finanziellen Mitteln zu 100 Prozent vor Ort im Projekt ankommt. Ich hoffe, dass wir noch viele zusätzliche Mitglieder gewinnen, um das aktuelle Projekt und hoffentlich noch weitere Projekte sinnvoll unterstützen zu können.
Karin Puttkammer
Christian EbingerIch bin im Rheinland geboren und im “Schwobaländle” aufgewachsen, wo ich auch heute noch gerne lebe und zu hause bin. Auch wenn viele meinen die “Schwoba” seien so eigenbrötlerisch und dickköpfig, lässt es sich hier vortrefflich leben. Hier im Ländle durfte ich Einiges durch- und erleben bis ich nach einem längeren Zeitraum (diverse Schulen und Studium) Diplom Ingenieur (FH) wurde. Zuvor hatte ich ein paar andere Berufsausbildungen gemacht und einige Berufe zur Bestreitung meines Unterhaltes ausgeübt. Nach dem ich also so Einiges in meinem Leben gemacht, angestellt und erlebt habe, versuche ich nun, meine kleineren oder größeren Wünsche zu realisieren. Ein lange gehegter Wunsch, seit meiner Kindheit, ist es Nepal zu besuchen. Als sich im letzten Jahr ein Urlaubsziel zerschlagen hatte und ich eine Alternative suchte, wurde ich durch einen Bekannten auf Kaule aufmerksam gemacht. Ich bin kein “Allinklusiv” Schnickschnack Urlauber, ich mach` da ganz gerne was Sinnvolles, Etwas was spannend ist, Spaß macht und Überraschungen birgt (das liest sich nun wie ein Ü-Ei Werbeslogan), Etwas was mich und vielleicht auch mein Umfeld weiterbringt was meinen Horizont erweitert und wobei ich andere Menschen und deren Kultur kennen lernen kann. So habe ich mir überlegt, dass ich mich in Kaule vor Ort aktiv einbringen könnte und so in einem “Behütetenumfeld” auch Nepal kennen lernen darf. Danach ganz schnell mit Alina Kontakt aufgenommen, Flug gebucht und nach Nepal geflogen. Was mich schon vorweg begeistert hatte, war der andere Ansatz dieser Entwicklungshilfe: die “Hilfe zur Selbsthilfe”, die so, leider, noch nicht sehr weit verbreitet ist. Als ich dann in Nepal vor Ort mitarbeiten konnte und sah, wie sinnvoll und zielführend die Arbeit dort ist, habe ich mich entschieden dem Verein beizutreten. Ich möchte ihn mit meinem Beitrag auf die eine oder andere Art unterstützen und so meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass sicher gestellt ist, dass die Arbeit in Kaule weiter gehen kann.
Im Verein bin ich, weil ich die Vereinsvorsitzende kenne und weil ich das Projekt gut finde, das versucht gemeinsam mit den Bauern in Kaule deren Lebensumstände zu verbessern indem es nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz fördert.
Sylvie TieslerMich motiviert an Kaule e.V. die Idee, Menschen durch richtiges Umsetzen der örtlichen Ressourcen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und mit Organisation und vor allem viel Liebe und Engagement ein Team zur Verfügung zu haben, dass das Fundament dazu bildet.
Ich bin sehr dankbar dafür, Teil der Gemeinschaft zu sein, die die Menschen in einem anderen Teil der Welt in Kaule, Nepal, im Blick behält und somit schätzen lernt, wie gut es uns in Westeuropa geht und wie klar das Leben dieser Menschen ist. Dort scheint es, leben die Menschen in der Gegenwart und leben Werte, an die wir uns erinnern sollten.












