Infos zur Reisevorbereitung für Kaule / Nepal
Aktuelle Wetterdaten für Kathmandu
Reisevorbereitungen für Kaule
In Kaule / Nepal ist vieles nicht so selbstverständlich, wie wir es von Deutschland gewohnt sind. Wir gehen in den nächsten Baumarkt, Gartenmarkt oder Supermarkt und kaufen, was wir brauchen und oft auch nur, was wir wollen. Vor Ort heißt das generell, erst einmal offen zu sein, zuzuhören, zu fragen und nicht einfach drauf los zu wirtschaften.
Hier muss vieles umständlich beschafft werden. Darum freuen sich alle in Kaule, wenn mal was besonderes mitgebracht wird. Das kann zum Beispiel neues Werkzeug sein, aber auch Schokolade, Käse und andere für uns selbstverständliche Spezialitäten.
Geld
Geld kann in Kathmandu bei der Ankunft oder bei einem Besuch mit einer EC-Card am Bankautomaten gezogen werden.
Kleidung für die Regenzeit (Juni- September)
Die Kleidung sollte insgesamt nicht zu dick sein, damit sie schnell trocknet. Es ist noch relativ warm, aber ein paar Pullis oder Strickjacken werden schon gebraucht.
Regenkleidung ist wichtig, zusätzlich zum Schirm. Sie sollte robust für die Arbeit sein, da bei einsetzenden Regen einige Aufgaben erledigt werden müssen.
Kleidung allgemein
Schicke Kleidung wird nur selten gebraucht, also nur mitnehmen, wenn sie noch in den Koffer passt. Reparaturen sind kein Problem, Nähzeug kann vor Ort erworben werden oder in Auftrag gegeben werden.
Sinnvoll sind zwei paar feste Schuhe (Boots, Wanderschuhe) – falls ein Paar mal nass ist oder zu schmutzig. Schlappen können vor Ort erworben werden. Alle, die Wert auf warme Füße legen, sollten sich auch ein paar Hausschuhe mitbringen.
Je nach Wetter (kann Online auf diversen Wetterseiten abgerufen werden) ist auch warme Kleidung nötig.
Wäsche waschen
Waschmittel ist vor Ort vorhanden, jedoch – wie auch das Wasser – begrenzt.
Es ist sinnvoll genug Wechselkleidung mitzubringen, sonst sind der Waschplatz und die Wäscheleinen zu oft belegt. Dies gilt insbesondere in der Regenzeit, da die Wäsche dann relativ langsam trocknet.
Umgang mit Material und Werkzeug
Materialien sind schwer zu beschaffen und nicht immer verfügbar, darum muss der Verbrauch immer abgesprochen werden. Das Gleiche betrifft Umbauten oder die Nutzung von vermeintlich “altem Zeugs” oder “herumliegenden” Steinen.
Das Gleiche trifft auch auf das Werkzeug zu. Sauber halten, pflegen und abends einschließen ist wichtig. Und Achtung: es ist zum Teil weniger haltbar als das Sonderangebot vom Baumarkt.
Unterbringung
Wegen der begrenzten Zimmerzahl kann nicht jedem ein Einzelzimmer angeboten werden, sondern alle Volontäre sind gemeinsam in Mehrbettzimmern untergebracht.
Bei Absprache kann auch gerne im Garten gezeltet werden.
Strom
Die Stromversorgung kann längere Zeit ausfallen.
Wasser
Das Wasser wird in Fässern gesammelt und versorgt von dort aus die Waschküche und das Bad. Zusätzlich gibt ein Fass für die Bewässerung der Pflanzen, das auch als Notreserve genutzt werden kann.
Eine ständige Wasserversorgung ist nicht garantiert, sparsamer Umgang mit dem Wasser also sinnvoll.
Essen und Trinken
Es gibt viel Reis mit diversen Beilagen und Soßen. Für westliche Zungen ist das (bereits abgemilderte) Essen relativ scharf. Morgens gibt es vorwiegend Weißbrot mit süßem Aufstrich. Zu trinken gibt es vor allem Tee sowie Kaffee.
Im Dorfladen können zusätzlich Erfrischungsgetränke, Wasser und Bier erworben werden. Bier ist relativ teuer. Wer gerne Bier trinkt, sollte also ein paar tausend Rupien dabei haben.
Medikamente
Die typischen Medikamente der kleinen Reiseapotheke wie Pflaster, Desinfektionsmittel, Medikamente gegen Duchfall, Husten und Erkältung sind vor Ort günstig zu bekommen.
Wichtig ist es, ausreichend Medikamente bei speziellen bekannten Krankheiten (zum Beispiel Allergien) mitzubringen.
Tiere
Es gibt viele Hunde, auch verwilderte. Wenn ein Hund zunahe kommt, genügt es häufig, einen Stein aufzuheben oder so zu tun. Das gleiche trifft auf Affen zu.
Bei den Tieren im Demozentrum ist Tierliebe durchaus erwünscht. Allerdings soll auch mit ihnen nicht zu zimperlich umgegangen werden. Falsch oder nicht angebundene Ziegen zerstören so ziemlich alles pflanzliche – besonders gerne frisch Gepflanztes.
Im Haus
Das Haus wird nicht mit Straßenschuhen betreten. Wer einmal in der Regenzeit durch den Matsch gewatet ist, weiß warum. Das Wohnzimmer und das Bad werden im Wechsel täglich gereinigt, für die Schlafzimmer sind die Bewohner verantwortlich.
Schreibzeug
Ein Heft oder Block und ein paar gute Stifte sind hilfreich für Planungen – insbesondere wenn kein Strom da ist.
Computer und Internet
Es gibt im Demozentrum eine relativ gute Internetverbindung über LAN / WLAN. Wer häufig ins Internet geht oder einen Rechner anderweitig nutzt, sollte das eigene Notebook sowie ein Netzwerkkabel mitbringen.
Mobiltelefon
Für Ausflüge und längere Besorgungen ist ein Mobiltelefon wichtig. Jeder Gast oder Volontär wird darum aufgefordert, ein eigenes Handy mitzubringen. Es kann eine nepalische SIM-Karte erworben werden.
















